Gesteins-Dünnschliffe

Die Dünnschliffmikroskopie ist auch heute noch eine der gängigen Methoden, Mineralbestand und Gefüge eines Gesteins und somit die Gesteinsart selbst zu bestimmen. Dabei wird eine Gesteinsplatte von etwa 2,5 x 1,5 cm  mittels eines speziellen Kunstharzes auf ein Glas (Objektträger) aufgekittet, auf 0,025 mm heruntergeschliffen und mit einem dünnen Deckglas abgedeckt.
Auch wenn die wissenschaftliche Auswertung unter dem Polarisationsmikroskop eine diffizile Angelegenheit ist und einige Erfahrung erfordert, sind die kristallinen Strukturen und die bunten Interferenzfarben auch für den Laien ein besonderes ästhetisches Erlebnis.