Die Steinfachschule stellt sich vor

Die Staatliche Fachschule für Steintechnik ist eine
staatliche Technikerschule.

Die Technikerausbildung dient gleichzeitig der gründlichen Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Ausbildung zum staatlich geprüften Steintechniker dauert zwei Jahre.

Aufnahmebedingungen:

Abgeschlossene Berufsausbildung als Steinmetz, Steinbildhauer, Natursteinschleifer, Betonwerker, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, sowie eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens 12 Monaten. Die Regelausbildung und die Dauer der späteren beruflichen Tätigkeit müssen zusammen mindestens vier Jahre umfassen. Das erste Schulhalbjahr gilt als Probezeit.

Dauer der Ausbildung:

Die Ausbildung dauert zwei Jahre und beginnt jeweils im September.

Lehrplan:
Die Rahmenstundentafel lt. Fachschulordnung beinhaltet folgende Pflicht- und Wahlfächer: Mathematik, Physik und Baustatik, Chemie und Werkstoffkunde, Technisches Zeichnen und Projektionszeichnen, freies Zeichnen, Formgestaltung, Schriftgestaltung, Kunst- und Baugeschichte, Gesteinskunde, Steinkonstruktion und Steinbautechnik, Produktionstechnik, Maschinen- und Gerätekunde, Baurecht, Datenverarbeitung und CAD, Arbeitsvorbereitung und Kalkulation, Betriebswirtschaft, Wirtschafts- und Sozialkunde, Deutsch, Englisch, Berufs- und Arbeitspädagogik, Betriebspsychologie 40 Unterrichtsstunden wöchentlich von Montag bis Freitag. Ferien gemäß der bayerischen Ferienordnung. Exkursionen und Besichtigungen sind Bestandteil des Lehrplanes.

Abschluss:

Staatliche Technikerprüfung –> Staatlich geprüfter Steintechniker / Steintechnikerin

Die Technikerprüfung ist kombiniert mit der Meisterprüfung im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk; d.h. die bestandene Technikerprüfung wird auf den Teil II der Meisterprüfung, die Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse, angerechnet.

Die gesamte Vorbereitung auf die Meisterprüfung ist in den Lehrplan der Technikerausbildung integriert, also auch die Vorbereitung auf Teil III (die Prüfung der wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse) und Teil IV (die Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse). Die Meisterprüfung selbst ist jedoch nicht Bestandteil der Maßnahme. Sie wird nach der Meisterprüfungsordnung von der Handwerkskammer für Oberfranken abgenommen und ist gebührenpflichtig. Die Prüfungen finden in den Räumen der Fachschule in Wunsiedel statt.

Kosten:

Der Besuch der Staatlichen Fachschule für Steintechnik ist schulgeldfrei. Für Lehr- und Lernmittel sowie für die Kosten der Exkursionen müssen die Lehrgangsteilnehmer selbst aufkommen.

Beihilfen:

Auskünfte über Förderungen erteilt das für Ihren Wohnsitz zuständige Landratsamt oder die Kreisverwaltungsbehörde (BAFÖG).

Wohnung:

Die Lehrgangsteilnehmer wohnen in Privatquartieren. Das Sekretariat der Fachschule ist bei der Zimmersuche behilflich. Die Miete für ein möbliertes Zimmer bzw. für eine kleine Wohnung beträgt zurzeit zwischen 100.- € und 250.- € monatlich.

Beratung und Anmeldung:

Sekretariat der Fachschule, Frau Rasp
Mo bis Fr jeweils von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Die Anmeldungen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt.
Eine Anmeldung ist frühestens nach Abschluss der Berufsausbildung möglich.
Es können jährlich maximal 20 Bewerber aufgenommen werden.