Messeauftritt München 2011
Schalenobjekte mit experimentellem Charakter
Zielbeschreibung:
Es sollten Schalenformen und -objekte entwickelt werden, deren Gestaltung in erster Linie von einem innovativen, experimentellen Formumgang geprägt ist.
Die Objekte sollten zudem möglichst leicht und filigran wirken, wie es dem aktuellen Erscheinungsbild des Natursteins im Design entspricht.
Mit Hilfe individueller Erfahrungen im Umgang mit Steinbearbeitungsmaschinen sollten grenzwertige, Material auflösende Ausdrucksformen gefunden werden.
Der Funktionswert, der bei einer solchen Schalengestaltung normalerweise im Vordergrund steht, kann hier zurücktreten. Dies kann soweit gehen, dass die Schale nur noch bedingt, in Ausnahmefällen überhaupt nicht mehr gebrauchsfähig ist und ihre Erscheinung nur noch von einem reizvollen Experimentiercharakter lebt.
Aufgabenstellung:
- Über eine breit angelegte zeichnerische Entwurfsphase sollte das Thema in verschiedenen Richtungen, z. B.: Proportion, Materialgerechtigkeit, Materialverwendung, Fremdmaterialien (Glas, Metall, Holz, Kunststoff, eingefärbtes Harz usw.) hinterfragt werden
- Am Rechner sollten parallel dazu Entwurfsarbeiten durchgeführt werden
- Ausarbeiten von mindestens zwei Formideen bezüglich Proportion und Materialverwendung
- Je eine Maßzeichnung im Maßstab 1:10 pro Ausarbeitung
- Umsetzen von zwei Entwürfen in Stein.
- Anfertigen aussagekräftiger Fotos der Objekte.
Hinweis:
Bei dieser Aufgabenstellung stand nicht die makellose handwerkliche Umsetzung im Vordergrund, sondern der experimentelle, grenzwertige Charakter der Objekte, durch den der Werkstoff Naturstein neu erlebt und besser kennengelernt werden konnte.
